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	<title>Helge Hagener</title>
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		<title>Helge Hagener</title>
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		<title>Schon wieder Südafrika: Vergelegen Estate Wine 1998</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 10:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Hagener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[stellenbosch]]></category>
		<category><![CDATA[vergelegen]]></category>
		<category><![CDATA[wein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ja &#8211; schon wieder Südafrika. Ich bin halt mit den Weinen vom Kap der Guten Hoffnung aufgewachsen und wann immer ich eine gereifte Flasche Wein aus dem Keller hole, steht dort nun einmal meist  „South Africa“ drauf. Und vor ein paar Tagen stand auf der Flasche nicht nur „South Africa“, sondern auch „Vergelegen Estate [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helgehagener.wordpress.com&amp;blog=6849754&amp;post=139&amp;subd=helgehagener&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ja, ja &#8211; schon wieder Südafrika. Ich bin halt mit den Weinen vom Kap der Guten Hoffnung aufgewachsen und wann immer ich eine gereifte Flasche Wein aus dem Keller hole, steht dort nun einmal meist  „South Africa“ drauf. Und vor ein paar Tagen stand auf der Flasche nicht nur „South Africa“, sondern auch „<strong>Vergelegen Estate Wine 1998</strong>“. Gute Wahl, dachte ich.</p>
<p style="text-align:justify;"><span id="more-139"></span></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Doch zunächst zum Weingut.</em></p>
<p style="text-align:justify;">Schon seit Jahren gehört Vergelegen zur <strong>qualitativen Spitze</strong> Südafrikas. Zwei Winzer haben hierbei für den guten Ruf gesorgt: zunächst Martin Meinert, der heute ein eigenes, kleines Weingut im Devon Valley besitzt und André van Rensburg, der seit 1998 für Vergelegen tätig ist.</p>
<p style="text-align:justify;">Van Rensburg ist nicht nur überaus begabt in der Weinherstellung, sondern auch sehr <strong>eigenwillig</strong> – ganz besonders wenn es um die Bewertung von Weinen anderer Weingüter geht, die er selten in einem guten Licht dar stehen lässt.</p>
<p style="text-align:justify;">So erzählte mir ein Bekannter in der südafrikanischen Weinindustrie, dass van Rensburg einmal gefragt wurde, was er von dem Merlot halten würde, den er gerade blind verkosten würde. Es fielen darauf hin Worte wie „wer hat den Mist denn verbrochen“ und „<strong>dem Winzer müsste man verbieten, weiterhin Wein zu machen</strong>“. Als er darauf hingewiesen wurde, dass es sich dabei um seinen eigenen Merlot handeln würde, war die Freude natürlich groß, wenn auch nicht auf van Rensburgs Seite.</p>
<p style="text-align:justify;">Eine weitere, vielsagende Geschichte passierte mir vor einigen Jahren auf der <strong>Cape Wine-Messe</strong> in Kapstadt, als ich nach der Verkostung der Vergelegen Weine van Rensburg mitteilte, dass ich als nächstes die Weine von Ernie Els verkosten würde. Van Rensburg gab mir daraufhin eine Flasche seines Einstiegscuvée (Mill Race Red) mit den Worten mit, ich könne seinen Wein gerne gegenverkosten, denn schon seine Einstiegsqualität wäre besser als die Weine, die auf Ernie Els produziert werden, die teilweise mehr als das Fünffache kosten.</p>
<p style="text-align:justify;">André van Rensburg ist also ein spezieller Mensch, aber eines kann er: Wein machen.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Doch nun zum Wein.</em></p>
<p style="text-align:justify;">Bis zu dem Jahr, als der „Vergelegen V“ auf den Markt kam, war der „Vergelegen Estate Wine“ das alleinige <strong>Aushängeschild</strong> des Weingutes, der eine Cuvée aus den klassischen Bordeaux-Rebsorten ist.</p>
<h2 style="text-align:center;">Vergelegen Estate Wine 1998</h2>
<p style="text-align:center;"><em>W.O. Stellenbosch, 14,0 %vol.</em></p>
<p style="text-align:justify;">Im Glas zeigte sich der Wein in einem dunklen Rubinrot mit nur minimalen bräunlichen Reflexen. Was mir etwas merkwürdig erschien, war die Tatsache, dass der Wein nicht den Ansatz eines Depots hatte. Was kann das für Gründe habe?</p>
<p style="text-align:justify;">War das Auge also noch fern davon, wirkliche Reife zu zeigen, so präsentierte das Bouquet eine Aromatik, die sehr von <strong>tertiären Noten</strong> geprägt war. In der Nase fand ich reife Waldbeeren, Kaffee, Schokolade, Speck, Oliven und Waldboden. Dieses komplexe Aroma war dabei so herrlich weich und unglaublich harmonisch, dass es mir eigentlich bereits ausgereicht hätte, diesen Wein nur zu riechen. Aber wem reicht schon das Riechen?</p>
<p style="text-align:justify;">Am Gaumen fand ich dann genau das, was mir die Nase bereits versprochen hatte: einen überaus weichen, harmonischen und<strong> deutlich gereiften Wein</strong>, dessen Aromen am Gaumen wesentlich würziger waren als in der Nase. Die Tannine zeigten sich bereits abgebaut und die Säure begann schon etwas, auszutrocknen. Wahrscheinlich war der Reife-Höhepunkt des Weines bereits vor 1 bis 2 Jahren, aber trotzdem war die Säure weit davon entfernt, störend zu sein. Der Wein zeigte eine erstklassige Präsenz, einen kraftvollen Körper und ein extrem langes Finale, dass zunächst von Würze, später von Frucht geprägt war.</p>
<p style="text-align:justify;">Alles in allem eine wirklich schöne, wenn auch letzte, Erfahrung mit diesem Wein, den ich mit <strong>93 Punkten</strong> bewerte. Wer von diesem Jahrgang noch Flaschen im Keller hat, sollte dieses Jahr dazu nutzen, den Bestand abzubauen, denn besser wird der Wein sicher nicht mehr. Und wenn die Weinmenge im Keller zu groß ist, um sie alleine abzubauen, ich helfe gerne.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://helgehagener.files.wordpress.com/2010/02/1998er-vergelegen-estate-wine1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-138" title="1998er Vergelegen Estate Wine" src="http://helgehagener.files.wordpress.com/2010/02/1998er-vergelegen-estate-wine1.jpg?w=500&#038;h=281" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/helgehagener.wordpress.com/139/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/helgehagener.wordpress.com/139/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/helgehagener.wordpress.com/139/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/helgehagener.wordpress.com/139/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/helgehagener.wordpress.com/139/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/helgehagener.wordpress.com/139/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/helgehagener.wordpress.com/139/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/helgehagener.wordpress.com/139/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/helgehagener.wordpress.com/139/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/helgehagener.wordpress.com/139/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/helgehagener.wordpress.com/139/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/helgehagener.wordpress.com/139/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/helgehagener.wordpress.com/139/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/helgehagener.wordpress.com/139/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helgehagener.wordpress.com&amp;blog=6849754&amp;post=139&amp;subd=helgehagener&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Mein Silvester-Wein 2009/2010</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 09:51:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Hagener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[bouchard finlayson]]></category>
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		<description><![CDATA[Weihnachten und Silvester sind zwei Termine, an denen ich besondere Weine meines Weinkellers öffne. Dieses Jahr fiel meine Wahl auf einen Pinot Noir, den ich vor Jahren relativ günstig in einem kleinen Weingeschäft in Kapstadt gekauft habe und der seit dem in meinem Weinkeller auf den Tag der Öffnung wartete. An Silvester war es dann [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helgehagener.wordpress.com&amp;blog=6849754&amp;post=128&amp;subd=helgehagener&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Weihnachten und Silvester sind zwei Termine, an denen ich besondere Weine meines Weinkellers öffne. Dieses Jahr fiel meine Wahl auf einen Pinot Noir, den ich vor Jahren relativ günstig in einem kleinen Weingeschäft in Kapstadt gekauft habe und der seit dem in meinem Weinkeller auf den Tag der Öffnung wartete. An Silvester war es dann soweit &#8211; der <strong>Bouchard Finlayson Tête de Cuvée Galpin Peak Pinot Noir 2001</strong> wurde geöffnet.</p>
<p style="text-align:justify;"><span id="more-128"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Bouchard Finlayson liegt im Hemel-en-Aarde Valley bei Hermanus, das als das &#8222;Burgund&#8220; Südafrikas gilt, da von hier einige der besten Chardonnays und Pinot Noirs des Landes kommen. Auf Bouchard Finlayson werden die besten Reben für den besten Wein des Hauses, den Galpin Peak Pinot Noir verwendet. Während dieser Wein in kleinen Holzfässern reift, werden wiederum die besten Fässer für den raren Premium-Wein &#8222;Tête de Cuvée&#8220; ausgewählt. Bei diesem Wein handelt es sich folglich &#8211; zumindest dem Etikett nach &#8211; um die Crème de la Crème der südafrikanischen Pinot Noirs. Und da das Jahr 2001 in Südafrika relativ kühl und deshalb besonders geeignet für Rebsorten wie Pinot Noir (Spätburgunder) war, waren meine Erwartungen hoch.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Bouchard Finlayson Tête de Cuvée Galpin Peak Pinot Noir 2001</strong><br />
<em>W.O. Walker Bay, 14,0 %vol.</em><br />
Mitteltiefes Rubinrot, durchscheinend mit orangefarbenem Rand. Deutlich gereiftes und hoch komplexes Bouquet mit Kirschen, eingelegten Pflaumen, Teer, Leder, Tabak, Schokolade, Waldboden, altem Holz, Pfeffer, Pilzen und etwas Marzipan. Am Gaumen trocken mit mittelkräftiger Säure, abgerundeten Tanninen und einem kraftvollen Körper. Ausdrucksstark, von hoher Intensität und von sehr langem Finale, in dem Schokoladen- und Kaffeenoten überwiegen. Insgesamt ein eindrucksvoller und ausdrucksstarker Pinot Noir, der zum Besten gehört, was in Südafrika aus dieser Rebsorte produziert wird. Zu trinken ab sofort bis etwa 2016. 93 Punkte</p>
<p style="text-align:justify;">Auch wenn der Wein nicht zur Weltspitze der Pinot Noirs gehört, habe ich bisher keinen besseren Wein dieser Rebsorte aus Südafrika getrunken. Er ist fein gereift und hat noch einige Jahre Potential vor sich. Dieses Potential werde ich aber leider nicht weiterverfolgen können, da es sich um meine einzige Flasche handelte. Aktuelle Jahrgänge des Weines kosten im Handel zwischen 60 und 80 Euro.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://helgehagener.files.wordpress.com/2010/01/bouchardfinlaysontetedecuveegalpinpeakpinotnoir20011.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-134" title="bouchardfinlaysontetedecuveegalpinpeakpinotnoir2001" src="http://helgehagener.files.wordpress.com/2010/01/bouchardfinlaysontetedecuveegalpinpeakpinotnoir20011.jpg?w=500&#038;h=281" alt="Bouchard Finlayson Tête de Cuvée Galpin Peak Pinot Noir 2001" width="500" height="281" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/helgehagener.wordpress.com/128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/helgehagener.wordpress.com/128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/helgehagener.wordpress.com/128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/helgehagener.wordpress.com/128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/helgehagener.wordpress.com/128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/helgehagener.wordpress.com/128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/helgehagener.wordpress.com/128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/helgehagener.wordpress.com/128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/helgehagener.wordpress.com/128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/helgehagener.wordpress.com/128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/helgehagener.wordpress.com/128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/helgehagener.wordpress.com/128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/helgehagener.wordpress.com/128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/helgehagener.wordpress.com/128/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helgehagener.wordpress.com&amp;blog=6849754&amp;post=128&amp;subd=helgehagener&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Markus Schneider und die Pfalz</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 08:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Hagener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[bubeneck]]></category>
		<category><![CDATA[cabernet sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[chardonnay]]></category>
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		<category><![CDATA[schneider]]></category>
		<category><![CDATA[tuhowabohu]]></category>
		<category><![CDATA[wein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo liebe Weinfreunde und herzlich Willkommen zum Hagener.de Weinblog. In der heutigen Ausgabe befassen wir uns mit einem jungen Superstar am deutschen Weinhimmel: dem Weingut Schneider aus Ellerstadt in der Pfalz. Die Pfalz, südlich von Rheinhessen gelegen, galt lange Zeit nicht als eine Region, aus der die besten Weine des Landes kommen. Hier fielen eher [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helgehagener.wordpress.com&amp;blog=6849754&amp;post=119&amp;subd=helgehagener&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Hallo liebe Weinfreunde und herzlich Willkommen zum Hagener.de Weinblog. In der heutigen Ausgabe befassen wir uns mit einem jungen Superstar am deutschen Weinhimmel: dem <strong>Weingut Schneider</strong> aus Ellerstadt in der Pfalz.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Pfalz, südlich von Rheinhessen gelegen, galt lange Zeit nicht als eine Region, aus der die besten Weine des Landes kommen. Hier fielen eher Namen wie Mosel oder Rheingau. Natürlich gibt es wie immer Ausnahmen von der Regel – denke ich an so bekannte Namen wie Buhl, Bassermann-Jordan oder Koehler-Ruprecht.</p>
<p style="text-align:justify;"><span id="more-119"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Dennoch macht die Pfalz in letzter Zeit immer häufiger von sich Reden. Besonders interessant ist dabei die Tatsache, dass sich das zweitgrößte deutsche Weinanbaugebiet (ca. 24.000 ha) vor allem mit <strong>internationalen Rebsorten</strong> einen Namen macht. Dazu gehören neben Sauvignon Blanc auch rote Rebsorten wie Cabernet Sauvignon oder Merlot.<br />
Doch warum ist der Anbau von Cabernet Sauvignon und Co. in der Pfalz möglich, in anderen deutschen Weinregionen hingegen nicht?</p>
<p style="text-align:justify;">Die Pfalz liegt im Regenschatten des Pfälzer Waldes, der das Gebiet klimatisch nach Westen abschirmt. Die feuchten und kalten Westwinde regnen sich westlich des Pfälzer Waldes ab, was dafür sorgt, dass es in der Pfalz besonders <strong>sonnig und trocken</strong> ist. Und dieses sonnige und trockene Klima sorgt dafür, dass hier Rebsorten wie Cabernet Sauvignon und Chardonnay ausreifen können. Die Klimaerwärmung der letzten Jahre tut ihr Übriges.</p>
<p style="text-align:justify;">Doch zurück nach Ellerstadt. Der junge Markus Schneider schaffte hier das Weinwunder, indem er den elterlichen Betrieb durch eine moderne Ausrichtung und exzellente Marketing-Maßnahmen zu einem der angesagtesten Betriebe der Region machte.<br />
 <br />
Zum Weingut gehören heute 50 Hektar Weinberge, die zu 50% mit weißen und zu 50% mit roten Rebsorten bestockt sind.  Neben einheimischen Rebsorten wie Riesling und Spätburgunder, findet man hier auch internationale Sorten wie Sauvignon Blanc und Cabernet Sauvignon. Die <strong>Böden sind vielfältig</strong> und reichen von Lehm über Kies bis hin zu Kalkstein. So findet jede Rebsorte einen geeigneten Standort.</p>
<p style="text-align:justify;">Doch genug der Vorrede. Was haben wir heute eigentlich im Glas?</p>
<h2 style="text-align:center;">Chardonnay Bubeneck 2008<br />
Weingut Schneider, Pfalz</h2>
<p style="text-align:justify;">Der Chardonnay Bubeneck sieht aus wie Apfelsaft, schmeckt aber zum Glück nicht so. In der Nase finde ich eher Noten von Holz &#8211; viel Holz. Andere würden diese <strong>Holznoten</strong> „burgundisch“ nennen – mein Fall sind die nicht. Neben diesen Holzaromen finde ich Zitrusfrüchte, gelben Früchte und Heu in der Nase. Dazu gesellt sich ein Lösungsmittel-Ton (Uhu), den ich häufiger in sehr konzentrierten Barrique-Weißweinen finde. Die Nase empfinde ich insgesamt als sehr konzentriert und ausladend, wobei dem Wein leider etwas die Komplexität fehlt.</p>
<p style="text-align:justify;">Hoffentlich wird es am Gaumen besser …</p>
<p style="text-align:justify;">Und es wird besser! Am Gaumen zeigt der Wein zwar erneut Barriquenoten, das aber eher in Form von Kräuterwürze. Angenehme und reife Fruchtnoten ziehen sich durch den gesamten Gaumen und werden besonders im Finale präsent. Der Wein ist cremig, ohne dick zu wirken und überzeugt neben Fruchtigkeit und Kräuterwürze durch eine kreidig wirkende Mineralität. Die gute Präsenz und das lange Finale sorgen dafür, dass ich dem Wein mit gutem Gewissen 87+ Punkte geben kann. Das Plus deshalb, weil zu hoffen bleibt, dass  der Wein mit zunehmendem Alter komplexer und weniger holzlastig wird. Für etwa 14 Euro ein Wein für den Holzliebhaber oder den Weinfreund mit Zeit und Platz im Keller.</p>
<p style="text-align:justify;">Unser zweiter Wein trägt den etwas merkwürdigen Namen</p>
<h2 style="text-align:center;">Tohuwabohu 2007<br />
Weingut Schneider, Pfalz</h2>
<p style="text-align:justify;">„Tohuwabohu“ beschreibt die größtmögliche Unordnung, die der ordnenden Hand eines Gottes bedarf. Gewidmet ist dieser Wein dem jungen Sohn des Winzers, der auf dem Weingut so einiges auf den Kopf stellt, aber auch vieles neu ordnet. Gekeltert wird er aus <strong>100% Cabernet Sauvignon</strong>. Der Cabernet Sauvignon stammt eigentlich aus dem Bordeaux in Frankreich und wird dort seit vielen Jahrhunderten erfolgreich kultiviert. In Deutschland ist der Cabernet-Anbau hingegen noch eine recht junge Angelegenheit. Im Glas leuchtet der T, wie ich ihn der Einfachheit halber nenne, in einem dunklen Rubinrot. In der Nase sind Schwarzkirschen sehr präsent, zusammen mit cremig wirkenden Eindrücken. Für mich riecht dieser Wein nach Kirscheis. Aber nicht nach künstlichem Wassereis, sondern nach dem guten, handgemachten <strong>Sahne-Kirscheis</strong>. Hinzu kommen Noten von Leder, Tabak, Kräutern und grüne Aromen, die den Wein etwas unreif erscheinen lassen. Aber ein „grüner“ Eindruck schleicht sich gerne mal in einen Cabernet Sauvignon aus relativ kühlen Anbaugebieten. Also nichts Negatives.</p>
<p style="text-align:justify;">Die grünen Eindrücke wiederholen sich am Gaumen, genauso wie die Aromen, die ich bereits in der Nase gefunden habe. Die vielen und präsenten, aber feinen Tannine zeigen mir eines: dieser Wein ist jung, SEHR jung. Am besten verschwindet er im Keller und sieht vor 2011 das Licht der Welt nicht wieder. Alternativ kann eine <strong>Belüftungsorgie</strong> im Dekanter den Wein zugänglicher machen. Die Länge ist anständig und der Gesamteindruck stimmig. Für 20 Euro ist das Ganze sicher kein Schnäppchen, aber durchaus interessant für jemanden, der sich einen Eindruck davon machen möchte, wie gut Cabernet Sauvignon aus Deutschland sein kann. Für mich liegt dieser Wein qualitativ auf einer Höhe mit dem Chardonnay: 87+ Punkte.</p>
<p style="text-align:justify;">Zusammenfassend sei zu sagen, dass diese beiden Weine zu den ambitionierteren Weinen der Pfalz gehören. Auch wenn Sie mich nicht 100% begeistert haben, ist dennoch anzumerken, dass sowohl die Pfalz als auch Markus Schneider auf dem besten Wege sind, bekannte Namen für hohe Qualitäten in der Weinwelt zu werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Entdecke die Weinwelt!<br />
Helge Hagener</p>
<p style="text-align:justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-121" title="weinblog-schneider" src="http://helgehagener.files.wordpress.com/2009/09/weinblog-schneider.jpg?w=500&#038;h=281" alt="weinblog-schneider" width="500" height="281" /></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Nederburg &#8211; eine Institution in Südafrika</title>
		<link>http://helgehagener.wordpress.com/2009/09/02/nederburg-eine-institution-in-sudafrika/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 13:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Hagener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[nederburg]]></category>
		<category><![CDATA[wein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo liebe Weinfreunde und herzlich Willkommen zum Hagener.de Weinblog. Heute möchte ich mich mit einem bekannten Weingut Südafrikas befassen: Nederburg. Das Weingut Nederburg in Paarl ist eine Institution in Südafrika. Wer die ersten Erfahrungen mit Weinen aus Südafrika macht, kommt selten um den Giganten herum, der mit einer Produktionsmenge von mehr als 1 Mio. Kisten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helgehagener.wordpress.com&amp;blog=6849754&amp;post=108&amp;subd=helgehagener&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Hallo liebe Weinfreunde und herzlich Willkommen zum Hagener.de Weinblog. Heute möchte ich mich mit einem bekannten Weingut Südafrikas befassen: Nederburg.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Weingut Nederburg in Paarl ist eine Institution in Südafrika. Wer die ersten Erfahrungen mit Weinen aus Südafrika macht, kommt selten um den Giganten herum, der mit einer Produktionsmenge von mehr als 1 Mio. Kisten pro Jahr zu den ganz Großen im Land zählt.<span id="more-108"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Nederburg liegt malerisch schön in den Ausläufern der Stadt <strong>Paarl</strong> und produziert eine solche Vielzahl von Weinen, dass die südafrikanische Weinbibel, der John Platter Wine Guide, deutlich mehr als zwei engbedruckte Seiten braucht, um der Flut an Weinen Herr zu werden. Mit dabei sind alle Bewertungen von zwei Sternen (Paarl Riesling 2008) bis hin zur <strong>Top-Note von fünf Sternen</strong> (Ingenuity White 2007).</p>
<p style="text-align:justify;">Ich habe mir eine repräsentative und in Deutschland erhältliche Auswahl der Weine genauer angesehen, um die generelle Qualität der Weine zu betrachten. Dabei waren nicht nur die einfachen Weine der neuen „Foundation“-Linie, sondern auch die Top-Weine „Ingenuity“.</p>
<p style="text-align:justify;">Insgesamt zeigt sich die Qualität der Weine sehr ansprechend. Auch wenn man einigen Tropfen den Vorwurf machen könnte, sie würden „gemacht“ wirken, so darf man nicht vergessen, wofür der Großteil der Weine hergestellt wurde: um der breiten Masse zu gefallen. Und genau das wurde bei den Weinen erreicht &#8211; auch aufgrund der Stilistik, die sich stets <strong>weich, rund und zugänglich</strong> in einem internationalen Stil zeigt. Gelegentlich fiel mir, besonders bei den Rotweinen, der etwas alkoholische Einschlag der Weine auf. So fehlte es dem einen oder anderen Wein an Substanz, um die bis zu 14,5 %vol. Alkohol gut einzubinden.</p>
<p style="text-align:justify;">Bester Wein der Verkostung war der Ingenuity White 2008, der mit 91 Punkten sogar in der nationalen Spitze mitspielt. Enttäuscht war ich hingegen vom Nederburg Foundation Pinotage 2008, der mit lediglich 66 Punkten etwas abfiel. Dennoch wird jeder Weintrinker, dem die <strong>internationale Übersee-Stilistik</strong> gefällt, auf Nederburg in jeder Preisklasse seinen Favoriten finden.</p>
<p style="text-align:justify;">Hier eine Auswahl der verkosteten Weine:</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Weißweine:</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Nederburg Foundation Sauvignon Blanc 2009</em><br />
Blasses Grüngelb. Aromatische Nase mit Dosenananas, Stachelbeeren und tropischen Früchten. Am Gaumen erfrischend und saftig mit mittlere Säure. Im Finale recht kurz.<br />
73 Punkte</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Nederburg Foundation Chardonnay 2008</em><br />
Blasses Goldgelb. Nase mit erkennbarem Holzeinsatz: Butter und Stroh, dazu Zitrusfrüchte und Melone. Am Gaumen mit weniger Holz, aber dennoch cremig mit Schmelz. Mit wenig Säure, dafür aber mit schöner Würze. Gute Länge.<br />
77 Punkte</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Nederburg Special Late Harvest 2007</em><br />
Mittleres Goldgelb. Nase mit Botrytis-Einfluss: Honig, Brotrinde und etwas Lösungsmittel. Dazu florale Noten und Kräuter. Ansprechende Komplexität. Am Gaumen cremig mit deutlicher Süße, die weniger von Säure, mehr jedoch von ansprechender Würze abgepuffert wird. Präsent und ausladend.<br />
81 Punkte</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Ingenuity White 2008</em><br />
Cuvée aus acht Rebsorten, die teilweise in Barriques ausgebaut wurden. Blasses hellgelb. Tiefe und komplexe Aromatik, die zunächst etwas scharf und grün wirkt, sich aber mit der Zeit im Glas öffnet und weich wird. Noten von Zitrusfrucht, Stachelbeeren, gelben Früchten, Kräutern und etwas Kaffee sowie leichte Holznoten. Am Gaumen mit mittlerer Säure und von mittlerem Körper. Dafür mit zupackender Kraft und erstklassiger Präsenz. Am Gaumen mit reifen, fast süßlich wirkender Frucht &#8211; trotzdem trocken. Sehr langes Finale. Es wurden nur 4.000 Flaschen produziert.<br />
91 Punkte</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Rotweine</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Nederburg Foundation Pinotage 2008<br />
</em>Mittleres Rubinrot. In der Nase mit vielen Lakritz-Aromen, dazu Waldbeeren, Pfeffer und Bananen. Am Gaumen zunächst weich mit leichter Holzwürze. Wirkt leider etwas brandig und dünn. Kurzes Finale.<br />
66 Punkte</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Nederburg Foundation Cabernet Sauvignon 2008</em><br />
Mittleres Rubinrot. In der Nase ansprechend und weich mit roten und schwarzen Beeren, etwas Lakritz, Vanille und Leder. Am Gaumen wirkt der Wein cremig und etwas alkoholisch. Guter Körper und feine Tannine. Saftig.<br />
77 Punkte</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Nederburg Manor House Shiraz 2007</em><br />
Dunkles Rubinrot. Leicht alkoholische Nase mit Schwarzkirschen, dunklen Beeren, fleischigen Noten, Pfeffer und einer süßlichen Holzwürze. Am Gaumen weich und saftig mit guter Würze. Mittlere Länge.<br />
80 Punkte</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Ingenuity Red 2006</em><br />
Cuvée aus Sangiovese, Barbera und Nebbiolo. 20 Monate in 500l-Fässern ausgebaut. Konzentriertes und leicht alkoholisch wirkendes Bouquet, das aber angenehm komplex ist: Noten von Schwarzkirschen, Waldboden, roten und schwarzen Beeren, floralen Tönen sowie Pfeffer und Vanille. Am Gaumen mit Saft und Kraft. Sehr ausladende, packende Aromatik die mehr Kräuter und Würze als Frucht zeigt. Etwas süßlich-cremig wirkend. Sehr feine Tannine und langes Finale. Es wurden nur 4000 Flaschen produziert.<br />
90 Punkte</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/helgehagener.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/helgehagener.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/helgehagener.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/helgehagener.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/helgehagener.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/helgehagener.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/helgehagener.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/helgehagener.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/helgehagener.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/helgehagener.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/helgehagener.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/helgehagener.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/helgehagener.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/helgehagener.wordpress.com/108/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helgehagener.wordpress.com&amp;blog=6849754&amp;post=108&amp;subd=helgehagener&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ein Buch mit sieben Dornfeldern</title>
		<link>http://helgehagener.wordpress.com/2009/08/25/ein-buch-mit-sieben-dornfeldern/</link>
		<comments>http://helgehagener.wordpress.com/2009/08/25/ein-buch-mit-sieben-dornfeldern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 06:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Hagener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[anselmann]]></category>
		<category><![CDATA[dornfelder]]></category>
		<category><![CDATA[pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[wein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo liebe Weinfreunde und herzlich Willkommen zum Hagener.de Weinblog. Heute möchte ich mich mit einer Rebsorte auseinandersetzen, die für mich in der Vergangenheit nie ein Thema war: Dornfelder. Schon beim Klang des Namens lief es mir stets kalt den Rücken herunter, denn alle Dornfelder, die ich bisher verkosten musste (ja, genauso meine ich das: musste), [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helgehagener.wordpress.com&amp;blog=6849754&amp;post=101&amp;subd=helgehagener&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Hallo liebe Weinfreunde und herzlich Willkommen zum Hagener.de Weinblog. Heute möchte ich mich mit einer Rebsorte auseinandersetzen, die für mich in der Vergangenheit nie ein Thema war: Dornfelder. Schon beim Klang des Namens lief es mir stets kalt den Rücken herunter, denn alle Dornfelder, die ich bisher verkosten musste (ja, genauso meine ich das: musste), waren dunkelrote Weine ohne jegliche Finesse, dafür mit einigen Gramm zu viel Restzucker am Gaumen.</p>
<p style="text-align:justify;">Vor einigen Tagen war dann ein Freund zu Besuch, der auch Kommilitone meines Weinakademiker-Studiums ist. Nach einiger Zeit kam das Thema durch Zufall auf Dornfelder. Als Antwort auf meine sofort mit Freude geäußerten Vorurteile, sagte er mir, er habe vor einigen Tagen einen Dornfelder Barrique verkostet, der erstaunlich gut war und für ihn nichts mit dem zu tun hatte, was er bis dahin vom Dornfelder kannte. Ein Schmunzeln konnte ich mir nicht verkneifen, denn den Namen des Winzers hatte er vergessen. So gut konnte er dann also doch nicht gewesen sein.</p>
<p style="text-align:justify;"><span id="more-101"></span>Drei Tage später stand ein gut gelaunter Postbote vor meiner Tür und übergab mir ein Paket von eben diesem Bekannten. In dem Paket ein Dornfelder. Offensichtlich genau DER Dornfelder, der ihm so gut geschmeckt hatte. Anselmann – so heißt der Winzer also.</p>
<p style="text-align:justify;">Na gut, den Namen kenne ich natürlich und so zögerte ich nicht lange und machte den Wein noch am selben Abend auf &#8211; Transportschock hin oder her. Ich dachte, ein guter Wein muss auch mit einem Transportschock, wenn es so etwas überhaupt gibt, gut schmecken.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<h2 style="text-align:center;">Anselmann Dornfelder Barrique 2006<br />
Qualitätswein b.A. aus der Pfalz</h2>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Das Weingut Anselmann liegt in der Pfalz an der südlichen Weinstraße. Bereits 1959 begann man auf dem Weingut mit der Flaschenweinvermarktung. Heute führen die Geschwister Gerd, Ralf und Ruth Anselmann das stattliche 78-Hektar-Gut. Die Trauben von weiteren 50 Hektar werden zugekauft und zu Wein verarbeitet. Seit 1995 gehört der Betrieb dem Verband kontrollierter umweltschonender Weinbau (KUW) an. Bei den Olympischen Spielen in Peking war das Weingut offizieller Partner des Deutschen Hauses.</p>
<p style="text-align:justify;">Also aufgemacht und eingeschenkt!</p>
<p style="text-align:justify;">Der Wein leuchtet im Glas in einem dunklen Rot. Das Bouquet ist sehr dicht und konzentriert mit Aromen von zahlreichen dunklen Früchten wie Schwarzkirschen und Cassis, dabei aber auch fleischige Noten. Ein kleiner alkoholischer Lösungsmittelton ist auch am Start, den ich aber nicht störend finde, sondern des Öfteren in konzentrierten Weinen habe. Eine insgesamt mehr als ansprechende Nase. Was am Gaumen folgt ist genau das, was die Nase mir bereits versprochen hatte: viele schwarze Früchte, die von einer kraftvollen Würze unterlegt sind. Satt, leicht cremig und mit Tiefgang. Als einziges stört an ganz leichter Bitterton am hinteren Ende des Gaumens. Dennoch konnte mich dieser Wein absolut überzeugen, denn er ist komplex und kraftvoll, dabei aber zugänglich und weich.</p>
<p style="text-align:justify;">Insgesamt ist der Dornfelder Barrique 2008 von Anselmann ein wirklich überraschend schöner Wein, der es auf jeden Fall wert ist, probiert zu werden. Gerade wenn man &#8211; wie ich &#8211; Vorurteile gegenüber der Rebsorte Dornfelder hat. Ich bewerte diesen Wein mit 87 von 100 Punkten &#8211; bei einem Flaschenpreis von 10 Euro ein durchaus ansprechendes Preis-Genußverhältnis.</p>
<p style="text-align:justify;">Kennt ihr weitere Dornfelder von diesem Kaliber? Dann lasst es mich wissen.</p>
<p style="text-align:justify;">Entdecke die Weinwelt!<br />
Helge Hagener</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-105" title="Anselmann Dornfelder" src="http://helgehagener.files.wordpress.com/2009/08/anselmanndornfelder.jpg?w=500&#038;h=281" alt="Anselmann Dornfelder" width="500" height="281" /></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/helgehagener.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/helgehagener.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/helgehagener.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/helgehagener.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/helgehagener.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/helgehagener.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/helgehagener.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/helgehagener.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/helgehagener.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/helgehagener.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/helgehagener.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/helgehagener.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/helgehagener.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/helgehagener.wordpress.com/101/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helgehagener.wordpress.com&amp;blog=6849754&amp;post=101&amp;subd=helgehagener&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Suche nach dem Heiligen Gral</title>
		<link>http://helgehagener.wordpress.com/2009/04/28/die-suche-nach-dem-heiligen-gral/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 07:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Hagener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo meine Weinfreunde und herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe meines Weinblogs. Nach vielen Monaten des Schmiedens von Ideen und des Sammelns von Konzepten ist es vollbracht: die erste Ausgabe ist online. Ich freue mich bereits jetzt auf viele Kommentare, Anregungen und Kritiken von Ihnen. Bitte machen Sie davon regen Gebrauch, denn nur so kann ich, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helgehagener.wordpress.com&amp;blog=6849754&amp;post=85&amp;subd=helgehagener&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Hallo meine Weinfreunde und herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe meines Weinblogs. Nach vielen Monaten des Schmiedens von Ideen und des Sammelns von Konzepten ist es vollbracht: die erste Ausgabe ist online. Ich freue mich bereits jetzt auf viele Kommentare, Anregungen und Kritiken von Ihnen. Bitte machen Sie davon regen Gebrauch, denn nur so kann ich, und damit auch der Weinblog, besser werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Für die erste Ausgabe bin ich zurück zu meinen Weinwurzeln gegangen: Südafrika. Über das Land am Kap der Guten Hoffnung bin ich bei meinem ersten Besuch vor etwa 12 Jahren zum Wein gekommen, wie die Jungfrau zum Kinde. Und deshalb spielt das Land in der ersten Ausgabe meines Weinblogs natürlich die Hauptrolle.<span id="more-85"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Eine aktuelle Entwicklung in Südafrika ist die Suche nach dem Heiligen Gral – nach DEM einen Wein, der das Land international bekannt macht, es in die Köpfe der Weinliebhaber und auf die Karten der Top-Restaurants bringt. Australien hat einen solchen Wein: den Grange. Die USA hat solch einen Wein: den Opus One. Aber wie steht es am Kap der Guten Hoffnung um den Heiligen Gral?</p>
<p style="text-align:justify;">Auch in Südafrika ist man auf der Suche. Nicht umsonst sprießen fast täglich neue Weingüter mit finanzkräftigen Investoren aus dem Boden, die DEN südafrikanischen Top-Wein produzieren wollen. Ein Beispiel dafür ist das südafrikanische Weingut Tokara mit seinem Aushängeschild</p>
<h2 style="text-align:center;">Tokara Red 2005</h2>
<p style="text-align:justify;">Das Weingut Tokara wurde erst im Jahr 2000 gegründet und liegt in der Region Stellenbosch. Diese Region ist das Herzstück des südafrikanischen Weinbaus ist und wird nicht selten als Napa Valley Südafrikas bezeichnet wird. Die Rebflächen des Weingutes liegen hoch am Helshoogte Pass des malerischen Simonsberges und profitieren von kühleren Temperaturen und günstigen Hanglagen.</p>
<p style="text-align:justify;">Doch genug der Vorrede – was haben wir eigentlich im Glas?</p>
<p style="text-align:justify;">Der Wein besteht aus den Rebsorten, die typischerweise in einem Bordeaux-Rotwein zu finden sind: Cabernet Sauvignon, Merlot und (in unserem Fall auch) Petit Verdot. Die letztgenannte Rebsorte ist zwar nicht sehr bekannt, dass aber zu Unrecht. Denn sie ist das Gewürz des Bordeaux-Rotweins und kann das i-Tüpfelchen sein, das aus einem ansprechenden Wein einen hochinteressanten macht.</p>
<p style="text-align:justify;">Also aufgemacht und eingeschenkt!</p>
<p style="text-align:justify;">Der Wein hat eine wunderbare Aromatik, die mich an eine alte Scheune voller Leder und Holz erinnert, in der jemand einen leckeren Cocktail aus Waldbeeren, Cassis-Likör, Kaffee und Bitterschokolade zusammen gerührt hat. Im Mund schmecke ich zunächst dunkle Früchte, bevor eine großartige pfeffrige Würze einsetzt. Ganz so, also ob der Cocktail-Macher seine Kreation mit einer Umdrehung des Pfeffersteuers abgerundet hätte. Aber trotz dieser Würze wirkt der Wein butterweich. Ich spüre auch etwas Alkohol. Das liegt jedoch an den warmen Temperaturen, die in Südafrika vorherrschen. Und warmes Wetter bedeutet nun einmal mehr Alkohol im späteren Wein. Der Wein hat auch Tannine – und zwar nicht wenige. Diese sind aber so fein, dass sie absolut nicht stören, sondern gut zum kraftvollen Körper des Weines beitragen. Der Nachgeschmack ist wieder wunderbar fruchtig und herrlich lang. Mir gefällt die „dunkle“ Seite an diesem Wein sowie die Tatsache, dass er trotz seiner Kraft sehr weich daherkommt. Wenn Sie es schaffen, diesen Wein 10 Jahre in Ihrem Keller zu lassen, und nicht aufgrund des Lecker-Faktors schon vorher auszutrinken, werden Sie noch mehr Spaß damit haben.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich persönlich finde den Tokara Red 2005 gut! Sehr gut! Aber er ist weit davon entfernt, der Heilige Gral Südafrikas zu sein. Das mag vielleicht an dem jungen Alter der Rebstöcke liegen oder daran, dass sich das Weingut in der Produktion noch nicht komplett eingespielt hat. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Und genau aus diesem Grund sollten Sie dieses Weingut im Auge behalten.</p>
<p style="text-align:justify;">In Deutschland kostet der Wein zwischen 25 bis 35 Euro. Das Preis-Leistungsverhältnis ist weder gut noch schlecht. Werden Sie einen Wein in dieser Qualität finden, der die Hälfte kostet? Könnte sein! Werden Sie einen Wein in dieser Qualität finden, der das Doppelte kostet? Mit Sicherheit! Wenn Sie jedoch den Geschmack von Bordeaux-Rotweinen mögen, experimentierfreudig sind und gerne weiche, aromatische Weine trinken, ist DIES der Wein, den Sie lieben werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Das war sie nun, die erste Ausgabe meines Weinblogs. Ich hoffe sehr, dass sie Ihnen gefallen hat. Über einen Kommentar von Ihnen würde ich mich sehr freuen.</p>
<p>Entdecke die Weinwelt!<br />
Helge Hagener</p>
<p> </p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-86" title="Helge Hagener Weinblog - Nr. 1 - Tokara Red" src="http://helgehagener.files.wordpress.com/2009/04/1-tokara-red.jpg?w=400&#038;h=300" alt="Helge Hagener Weinblog - Nr. 1 - Tokara Red" width="400" height="300" /></p>
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		<title>Herzlich Willkommen</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 07:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Hagener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blog handelt von Wein. Nicht mehr und nicht weniger. Die Weine, die ich Ihnen in regelmäßigen Abständen hier vorstellen werde, sind weder ausschließlich die besten Weine meines Lebens, noch die Weine mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Sie sind aber auch keine Beispiele dafür, wie es ein Winzer NICHT machen sollte. Vielmehr werden Sie Weine aus [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helgehagener.wordpress.com&amp;blog=6849754&amp;post=83&amp;subd=helgehagener&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Blog handelt von Wein. Nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Die Weine, die ich Ihnen in regelmäßigen Abständen hier vorstellen werde, sind weder ausschließlich die besten Weine meines Lebens, noch die Weine mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Sie sind aber auch keine Beispiele dafür, wie es ein Winzer NICHT machen sollte. Vielmehr werden Sie Weine aus allen drei Kategorien finden.</p>
<p>Sie können sich dann entscheiden, ob Sie meinen Vorschlägen folgen oder nicht. Da das Probiere von Wein immer subjektiv ist, können Sie einen Wein gerne gut finden, den ich furchtbar fand &#8211; oder umgekehrt. Denn am Ende des Tages entscheidet ihr Gaumen was ihnen schmeckt und was nicht. Und was Ihnen schmeckt, ist gut. Egal was andere Leute sagen.</p>
<p>Aus diesem Grund möchte ich Sie mit diesem Weinblog auch hauptsächlich unterhalten, Ihnen interessante Weine vorstellen und im Idealfall noch das eine oder andere Häppchen Weinwissen vermitteln, mit dem Sie auf der nächsten Weinprobe ordentlich Eindruck schinden können.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/helgehagener.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/helgehagener.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/helgehagener.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/helgehagener.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/helgehagener.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/helgehagener.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/helgehagener.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/helgehagener.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/helgehagener.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/helgehagener.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/helgehagener.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/helgehagener.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/helgehagener.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/helgehagener.wordpress.com/83/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helgehagener.wordpress.com&amp;blog=6849754&amp;post=83&amp;subd=helgehagener&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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